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 Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos

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BeitragThema: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos   Mo Jul 02, 2012 8:22 am

Titel: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos?

Fandom: Naruto

Genre: Allgemein, Humor, Real Life
Rating: P16
Orientierung: Yaoi, Hetero, Yuri
Warnung: Vielleicht kommen in den späteren Kapiteln Lemon vor, je nachdem, ob meine Liebste on ist oder nicht (sie ist für Lemon bei mir zuständig)

Kurzbeschreibung:
Seit kurzem -aus finanziellen Gründen- lebt Sasori in einer Künstler WG, bestehend aus dem temperamentvollen Deidara, der aufbrausenden Tayuya, der ruhigen Konan und dem bescheidenen Sai. Ungleicher könnten die fünf nicht sein, doch sie alle verbindet die Leidenschaft zur Kunst. Schon jetzt wird Sasori klar, dass diese WG sein -wohl ganzes- Leben verändern wird.




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Natural Harmonia Gropius


Zuletzt von Akasuna no Sasori am Fr Jul 06, 2012 8:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Léon
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BeitragThema: Re: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos   Fr Jul 06, 2012 8:28 pm

über Fandom steht Titel und der Titel ist falsch Very Happy bzw. stimmt nicht überein

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BeitragThema: Re: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos   Fr Jul 06, 2012 8:31 pm

Hey danke Very Happy

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sakura-chan
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BeitragThema: Re: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos   Di Jul 10, 2012 11:11 pm

Saso hast du schon ein Kapitel fertig?
also ich finde gerade die kurzbeschreibung äußerst interessant ^^
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BeitragThema: Re: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos   Mi Jul 11, 2012 12:13 pm

Ich muss mir noch einen Plot überlegen, aber das Kapitel ist noch in Arbeit. Ich versuche bis heute Abend damit fertig zu sein Very Happy

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BeitragThema: Re: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos   Mi Jul 11, 2012 12:13 pm

Ohhh super freue mich schon drauf ^^
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BeitragThema: Re: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos   Do Aug 09, 2012 1:53 pm

Vorneweg: Ich verdiene mit den Charakteren kein Geld. Sie gehören einzig und allein Masashi Kishimoto.

- Dies ist keine Ninjastory, sondern spielt ausschließlich im Real Life
- Es werden auf jeden Fall später Lemonszenen folgen.
- Einige OC´s werden früher oder später auftauchen
- Die Geschichte spielt hauptsächlich in Konoha-City

Charaktere, die ich in die Handlung einbauen werde:

Künstler-Wg: Akasuna no Sasori, Konan, Tayuya, Sai, Deidara
Akatsuki: Madara, Zetsu, Kisame, Kakuzu, Hidan, Nagato
OC-Charaktere: Keiko Higurashi, Alice Müller, Gin Watanabe, Chizu Katsuka, Takuya Watanabe, Yuuka Honchu
Der Rest bleibt ein Geheimnis ^.^

Genug geredet, nun zum Prolog.

Prolog:

Es war ein grauer regnerischer Tag.
Ein Tag, an dem man liebend gerne zu Hause blieb, als einen Fuß nach draußen zu setzen.
Es regnete nicht, dennoch waren die Straßen nass und so musste man aufpassen, wenn eines der Autos durch eine Pfütze fuhr.
So auch Sasori, der eiligen Schrittes auf dem Weg zu seiner Arbeit war, um die Miete für diesen Monat abbezahlen zu können.
Noch einmal würde Konan es garantiert nicht durchgehen lassen, dass er die Miete nicht zahlen konnte.
Mit dem Job als Kellner und seiner Ausbildung zum medizinischen Fachangestellten war er definitiv weniger knapp bei Kasse, als noch vor ein paar Monaten.

Immer zügiger führte ihn sein Weg in ein Restaurant, am Rande des Hanami-Parks.
Es hatte die Aufschrift „La Perla“.
Exotische Dattelpalmen standen in großen Töpfen neben den Eingang, sodass es ein eher südländisches Flair vermittelte.
Das Restaurant beherbergte einen recht ansehnlichen Wintergarten und nicht zu vergessen eine Frühstücksterrasse mit perfektem Ausblick auf den Vergnügungspark Konoha Citys.
Fix trat Sasori ein, grüßte seine Kollegen mit einer freundlichen Handgeste und zog sich kurz darauf seine Kellnerkleidung im Dienstzimmer an.
Als er nun an der Theke lehnte, kam ihm sein Vorgesetzter entgegen.
Choza Akimichi, ein Mann mit beachtlichem Bauchumfang und außerordentlichem Appetit, gab dem jungen Mann einen freundlich gemeinten Klaps auf die Schulter, sagte daraufhin: „Gut, dass du da bist! Heute erwarten wir Ehrengäste. Wahre Prominente! Ich erwarte, dass du alles auf Vordermann bringst, dich ins Zeug legst und dir keinen Patzer erlaubst, hast du mich verstanden? Bringst du uns um unseren guten Ruf, gibt es keinen Gehalt! Nun, worauf wartest du noch? Willst du Löcher in die Luft starren? Fang an, die Tische vorzubereiten, aber dalli!“

Innerlich verdrehte der Gescholtene seine Augen.
Bald schon, würde er dem dicken Chefkoch seine Meinung geigen.
Doch jetzt war es besser für ihn, sich ihm zu fügen und die Tische herzurichten, und alles ansehnlich zu gestalten.
Wer wusste schon, wann diese Ehrengäste aufkreuzen würden?


Mit leisen Sohlen versuchte sich Sasori Richtung Zimmer zu schleichen, als eine verschlafene Tayuya in seiner Boxershorts und BH am Türrahmen ihres Zimmers stand und sich verschlafen die Augen rieb.
Warum um alles in der Welt trug sie ausgerechnet seine Boxershorts?
Hatte er ihr nicht vor Monaten gesagt, was seins ist, hat sie nicht anzurühren?
Resigniert begann er zu seufzen.
Es war spät in der Nacht und eigentlich wünschte er sich im Moment nichts sehnlicher, als sich ins Bett zu legen und ein wenig zu entspannen, bevor der morgige Alltag von neuem beginnen würde.
„Solltest du nicht längst schlafen? Morgen ist Schule“, sagte er kühl und achtete tunlichst darauf, ihr in die Augen zu sehen, als in den tieferen Regionen.
„Schon“, nuschelte sie gereizt, „doch was geht es dich an, ob ich zur Schule gehe oder nicht?! Du bist nicht…“, sie brach ab und ging schnurstracks ins Wohnzimmer.
„Was wird das?“, fragte Sasori äußerst geladen, denn er hatte nun wirklich nicht die Lust, sich mit der Rebellin auseinanderzusetzen.
Ganz zu schweigen noch die anderen mit diesem sinnlosen Geplänkel aufzuwecken, einfach lächerlich.
Er schaltete den Fernseher aus, den Tayuya zuvor angeschaltet hatte, und wenig später konnte er sich ihre Schimpftiraden anhören lassen.
Er sei ein „Wichser“, ein „Hurensohn“, „Bastard“ und was wusste er noch nicht alles.
Nun wurde es ihm zu bunt.

Er presste sie ins Sofa und hielt ihr den Mund zu.
Sein ganzes Gewicht lag auf ihr, sodass sie sich nicht mehr rühren und nur in seine Augen starren konnte.
Plötzlich errötete sie.
Diese Position war doch etwas zu zweideutig für die sechzehnjährige.
Besonders, da er ihr so nah war…
„Sei still, okay?“, stieß er ungerührt hervor und schien sie geradezu mit seinen Iriden zu durchbohren.
Kurzzeitig nickte Tayuya, doch dann biss sie in seine Hand.
Zu ihrer Überraschung, ließ er jedoch nicht los, schien eher unbeeindruckt.
Auch, als Blut seine Hand herunter rann, ließ er nicht ab…

„Was ist denn mit deiner Hand passiert?“ Konan musterte besorgt die bandagierte Hand Sasoris, während Tayuya ihm Blicke zuwarf, die locker hätten töten können. Auch Deidaras Aufmerksamkeit hatte die Verletzung seines Mitbewohners geweckt.
„Nur ein Kratzer, nichts Ernstes“, log der Marionettenspieler.
„Für einen Kratzer hast du deine Hand aber ziemlich verbinden müssen“, mutmaßte Sai.
Sein Blick glitt unweigerlich zu Tayuya, die sich nun vor Wut schnaubend ihr Frühstück in die Schultasche einpackte.
Das tat sie mit solch einer Brutalität, dass sie dabei ihre Sandwiches zu Matsche verarbeitete.
Konan ahnte, dass etwas im Busch sein musste.
Sie blickte kurz zu Deidara und Sai, schickte beide dann aber mit den Worten raus, sie müsse was mit Sasori und Tayuya klären.
Während Deidara darüber heftig protestieren wollte, tat der stille Maler wie geheißen und verließ das Wohnzimmer.
„Was ist los?“, fragte Konan vorsichtig nach, an Tayuya gerichtet.
„Der da hat gestern versucht, mich zu vergewaltigen! Ich hab mich bloß gewehrt und in seine ekelhafte Hand gebissen!“, schrie Tayuya außer sich vor Wut.
„Ist das wahr, Sasori?“ Konan warf ihm einen fragenden Blick zu.
Sie glaubte nicht, dass er Tayuya etwas antun würde.
Auch, wenn er von allen den kürzesten Geduldsfaden besaß, so würde er besonders Tayuya nichts antun wollen.
Davon war sie fest überzeugt.
Auch bestürzte sie die Tatsache, dass Tayuya ihn erneut angegriffen hatte.
Hatte er vor ein paar Monaten beinahe eine gebrochene Nase gehabt, wurde er diesmal von ihr gebissen.
„Sag die Wahrheit, du Arsch!“, schrie Tayuya zornig.
„Denkst du allen Ernstes, ich würde dich vergewaltigen wollen, Tayuya? Ich weiß, du hasst mich über alles, auch wenn ich nicht weiß wofür. Doch du musst zugeben, dass es äußerst kindisch ist, Unwahrheiten zu verbreiten, nur um sich ins rechte Licht rücken zu wollen“, sprach der Marionettenspieler monoton klingend, was Tayuya nur noch wütender machte.
Sie ballte ihre Hand zur Faust, spielte mit den Gedanken, ihm eine reinzuhauen.
Doch was sollte dann Konan von ihr denken?
Sie hatte sie aus der Scheiße gezogen, bot ihr ein Zuhause.
So ließ sie ihre Hand sinken und stürmte samt Umhängetasche aus der Wohnung, knallte dabei lautstark die Tür hinter sich zu.
Konan seufzte resigniert.
Wie lange würde der Rosenkrieg der beiden wohl noch anhalten?
Sie wusste es nicht, und gäbe es eine Lösung dieses Problems zwischen Tayuya und Sasori, hätte sie diese zu gerne aufgegriffen.
Erst einmal, wollte sie sich Sasoris Verletzung ansehen.
Zeit genug hatte sie, denn ihre Berufsschule fing erst um Neun an.

„Kann ich mir deine Hand ansehen?“, fragte sie lächelnd.
Sasori nickte und löste den Verband.
„Nicht sonderlich tief. Ich gehe eben das Jod holen“, murmelte sie so leise, dass sie es selbst kaum verstand, als sie Richtung Bad verschwand. Als sie wiederkam, hielt sie ein braunes Fläschchen mit Jod in der einen Hand, in der anderen ein großes Pflaster.
Stumm behandelte sie seine Wunde.
„Und? Wie ist es, hm?“, kam es von Deidara, der sich auf die Couch fallen ließ und auf seinem Notebook rumtippte.
„Tayuya kann ein richtiges Biest werden, wenn sie jemanden nicht mag. Davon könnte der liebe Sai ein Liedchen singen, hm.“, fügte der Oberstufenschüler hinzu.
Ja, der Sai.
Erst kürzlich hatte auch ihn Tayuya nicht leiden können, ihn jeden Tag schikaniert und wüst beschimpft.
Doch als er sie vor einem Unfall bewart hatte, hörte der Spießroutenlauf auf.
Nun war Sasori ihr neuestes Opfer, aus welchem Grund auch immer.


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BeitragThema: Re: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos   Do Aug 09, 2012 7:38 pm

Coole storry saso ^^

Die gefällt mir ^^ hoffe doch, das du weiter schreibst.
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BeitragThema: Re: Fünf Künstler, eine Leidenschaft und das absolute Chaos   Sa Aug 11, 2012 2:41 am

So, hier das erste Kapitel.
Freut mich, dass es dir gefällt.

Kapitel 1

Tayuya war aufgeregt wie nie.
Heute, genau heute, traten Akumai auf!
Die Girlband schlechthin! Mit über 40 Millionen verkauften Tonträgern zählten sie zu den erfolgreichsten Bands weit und breit.
Das konnte und wollte sie sich nicht entgehen lassen und hatte sich schon vor ein paar Wochen Tickets fürs Konzert besorgt.
Natürlich von Sasoris Geld, von welchem sonst?
Lässig gekleidet wollte sie gerade zur Tür gehen, als Deidara sich ihr in den Weg stellte.
Verdammt, was wollte er denn?
Wenn sie sich nicht gleich beeilte, wären alle tollen Plätze belegt und darauf war sie nun nicht wirklich scharf, in der hintersten Reihe stehen zu müssen.
„Was willst du?!“, fragte sie bissig. Deidara kümmerten ihre bissigen Worte herzlich wenig.
„Wohin des Weges? Etwa zum Konzert, hm?“ Tayuya wippte ungeduldig mit dem Fuß, wollte sie doch endlich mit ihrer besten Freundin Kin losziehen und pünktlich dort sein.
„Ja!“, stieß sie gereizt aus, was ihr noch eine Frage Deidaras einbrachte.
Nämlich die, woher sie denn das Geld hätte. Tja, was sollte sie jetzt sagen?
Dann kam ihr eine Idee. Gegen eine Notlüge, war doch nichts gegen einzuwenden, oder?
„Ich habs mir von Kin geliehen und jetzt lass mich durch!“
„Weiber! Eine zickiger als die andere, hm!“, murmelte Deidara in seinen imaginären Bart, als er den Teenager durchließ und sich dann voll und ganz seinem Notebook widmete.
Er als Künstler war immer –mehr oder weniger- sehr gefragt, besonders durchs Graffiti sprayen mit Sai.
Viele ihrer Wandbemalungen glichen einem Meisterwerk, was der Bürgermeister der Stadt Konoha-City sehr willkommen hieß.
Das Surfen auf seiner Homepage lenkte ihn allerdings nicht von Tayuya ab.
Woher zur Hölle hatte sie mal locker 300 Piepen für diese lächerlichen Tickets her?
Er glaubte nicht, dass sie das Geld von Kin hatte. Von wem dann?
Er legte seinen Kopf in den Nacken und starrte eine dicke Stubenfliege an, die es sich auf der Deckenlampe gemütlich gemacht hatte und sich ausgiebig das hässliche Köpfchen mit den dicken Glubschaugen putzte.
Wenn sie nachher wieder zurückkäme, stellte er sie zur Rede. Garantiert.


Konan und Sasori merkten nichts von der Aktion, die Tayuya momentan mit Kin plante.
Er fuhr Konan nach Amegakure, da Konans Mutter Geburtstag hatte und sie unbedingt sehen wollte.
Konan schaltete das Radio an, während Sasori sich aufs Fahren konzentrierte.
„Heute ist es endlich soweit! Amai Akuma, bekannt unter Akumai, werden mit ihrer neuesten Single ‚Loveless’ in der Konoha-City Innenstadt auftreten! An alle Akumai Fans: Lasst es euch nicht entgehen! Natürlich wird Akumai reichlich Fanservice bieten. Darunter Autogrammstunden, Backstage und vieles mehr! Und nun zu den Nachrichten des Tages. Erneuter Angriff der Verbrechergruppe Akatsuki mit bisher drei Toten. Darunter die 5-jährige Mina Tamashi, deren Leiche bis ins Unkenntliche zugerichtet wurde…“
Konan stellte das Radio aus. Seufzend massierte sie sich die Schläfen.
Es verging kein Tag, an dem Akatsuki nicht sein Unwesen trieb.
Sasori hatte den bitteren Ausdruck auf ihrem Gesicht gesehen, sagte darauf jedoch nichts.
Was sollte er sagen? Er wusste, dass Akatsuki der jungen Frau nahe ging.
So reichte er ihr eine Schachtel Zigaretten, die er gelegentlich rauchte, wenn er gestresst war. Dankend fischte sie sich eine heraus, öffnete das Fenster und zündete sich die Zigarette an.
„Danke“, flüsterte sie kaum hörbar, was den Marionettenspieler schief lächeln ließ.

Mit zwanghaft aufgesetztem Grinsen, lief Sai neben seinen Freunden her.
Sie waren auf dem Weg zum Akumai Konzert, wobei weder Sasuke, noch Sai ungeheure Lust auf einen Haufen kreischender Mädchen hatten.
Zu denen zählte natürlich auch Sakura, die schon fast am hyperventilieren war, sah sie auch nur ein einziges Plakat der Girlband.
Naruto schien der einzige zu sein, dem Sakuras hibbelige Art nicht auf den Geist ging. Ein Wunder.
Sie quetschten sich durch die Menschenmenge, bis die Bühne mit den Mädels sichtbar wurde. Dort zeigten sie die Tickets vor und suchten sich einen geeigneten Platz.
Als sie den in der mittleren Reihe fanden, ging es auch schon mit dem Konzert los.
„Seid ihr bereit?“, rief die Frontfrau Alice Müller in die kreischende Runde, was alle –außer Sai und Sasuke- freudig mit einem „Jaaaaa!“ erwiderten.
Dann ging es auch schon los.
Es folgten heiße Rhythmen, fetzige Gitarrenriffs und abgefahrene Schlagzeugeinlagen zu einer engelsgleichen Stimme, die mit den kraftvollen Stimmen der Bandmitglieder betont wurde. Alles in allem: ein super Konzert!
Auch wenn Sai die Musikrichtung nicht mochte, so gefiel es ihm einigermaßen.
„Danke Konoha-City! Ihr seid die besten!“, verabschiedete sich Alice Müller nach 60 Minuten perfekter Unterhaltung und verschwand, zusammen mit ihren Bandkolleginnen, hinter der Bühne.
„Man, das war so geil!“, sagte Sakura quietschend.
„Wenn du meinst“, meinte Sasuke lediglich, was ihm einen vernichtenden Blick seitens Narutos einbrachte. Doch das kümmerte ihn nicht. Nicht im Geringsten. Als die Menge der Fans sich langsam auflöste, seufzte Naruto auf.
„Das war so toll, echt jetzt! Meint ihr, Alice gibt noch Autogramme?“, fragte er in die Runde, wobei er eine Kopfnuss von Sakura bekam, die „Natürlich, Baka!“ auf seine Frage hin antwortete.
„Wie naiv sind die beiden eigentlich?“, dachten sowohl Sai, als auch Sasuke, als der Uzumaki und die Haruno hinter die Bühne zuliefen und Bekanntschaft mit den Bodyguards machten. Dennoch bekamen die beiden irgendwie ihr Autogramm. Wie auch immer.
„Ciao ihr beiden!“, rief Sakura, als sie Naruto hinter sich herzerrte.

Während die Bühne abgebaut wurde, sah Sai Alice Müller, die in eine schmale Gasse einbog. Eine zwielichtige Gestalt schien ihr zu folgen.
Er sah kurz zu Sasuke, dann noch einmal Richtung Gasse.
Die Bodyguards waren wohl mit den Mädels beschäftigt, als genau auf Alice zu achten.
„Alice wird verfolgt“, äußerte er daraufhin räuspernd, was den Uchiha aufhorchen ließ.
„Wir sollten nachsehen“, schlug dieser dann kühl vor. Sai nickte.
Sai griff nach seinem Handy und tippte eine Nummernfolge.
„Für den Fall der Fälle“, murmelte er. Wenig später begann er leise zu telefonieren.
„Ja, ich möchte einen Notfall melden. Alice Müller wird verfolgt, verlassene Gasse in der Nähe der Kage-Straße. Ich vermute ein Mitglied der Akatsuki. Gut, ich werde hier warten“ Er klappte sein Handy zu.
„Die Polizei wird hier gleich eintreffen“, sagte er grinsend.
Falls es wirklich jemand aus Akatsuki sein sollte, so steckte Alice wahrscheinlich in großer Gefahr. Hoffentlich, so dachte Sai, träfe die Polizei rechtzeitig ein. Sonst sähe er für den Star schwarz.
„Sai, Sasuke, was macht ihr zwei hier zu dieser Tageszeit?“, ertönte eine helle Frauenstimme auf einmal hinter den beiden.
Als beide auf die Frage hin nicht antworteten, gesellte sich die junge Frau zu den beiden und schaute besorgt drein.
Ihr helles, silberfarbenes Haar glänzte im schwachen Sonnenlicht in hellen Orangetönen. Ihre violetten Iriden musterten besonders Sai.
„Ist was mit Konan? Ist Akatsuki…?“
„Nein“, lautete die bescheidene Antwort des Malers und sein Grinsen verschwand.
Wenig später trafen die Polizeiwagen ein und Polizeichef Uchiha Fugaku stieg aus einer der Wagen.
Er würdigte seinem jüngsten Sohn keines Blickes, sondern fragte mit barschem Unterton: „Ist er dort eingebogen?“
„Ja, ist er“, antwortete Sasuke anstelle von Sai und erhielt lediglich ein „Geht nach Hause und überlasst uns das“ seitens seines Vaters.
Sasuke schluckte seinen Ärger in Form eines Kloßes herunter und wandte sich zum Gehen.
Keiko sah ihm eine Weile lang mitleidig nach, ehe sie Sai am Handgelenk packte und ihn etwas weiter weg zog.
„Was ist hier los und warum die Polizei? Sag doch gleich, dass es um Akatsuki geht!“, flüsterte sie ihm säuerlich zu. Ja, er hätte es ihr sofort sagen können, doch sie musste sich nicht in jede Angelegenheit mit dem Namen Akatsuki einmischen.
„Alice Müller wurde verfolgt. Ich ging oder besser gesagt gehe davon aus, dass es sich um jemanden aus Akatsuki handelt“
Er riss sich los, bedachte sie mit einem undefinierbaren Blick und ließ sie dort einfach stehen. Freundin von Konan hin oder her, sie ging ihm auf die Nerven und außerdem hatte er schon vor gut zwanzig Minuten zu Hause sein wollen.
Innerlich schüttelte Keiko mit dem Kopf.
Sai war jemand, den man einfach nicht verstehen konnte.
Sie zumindest nicht. Außerdem war er ihr unheimlich.
Mit dicker Gänsehaut auf den Armen, begab sie sich in die Gasse, in der die Polizisten verschwunden waren.
Sie wollte, nein, sie musste der Sache nachgehen!

Mit einem Kopf voll mit störenden Gedanken, schloss Sasuke die Haustür auf und trat ein. „Ich bin wieder da!“ rief er schon lange nicht mehr.
Warum auch? Außer Itachi und vielleicht seiner Mutter, erfreute sich niemand seiner Rückkehr oder besser gesagt Anwesenheit.
Außer vielleicht Saito, sein fünf Monate alter Shiba Inu, der ihm immer freudig das Gesicht abschleckte und sich allzu gerne das Bäuchlein kraulen ließ. Und genau dieser sprintete auf den Uchiha zu und sprang diesen, als er sich gebückt hatte, wild schnaufend an.
Kichernd, was Sasuke eigentlich sonst nie tat, hob er den ungestümen Saito hoch und ging mit ihm die Treppe zu seinem Zimmer herauf.
Von unten vernahm er die Stimme seines älteren Bruders, doch momentan wollte er nur eines: sich ins Bett legen, vielleicht mit Saito kuscheln und den stressigen Tag ausklingen lassen, den er durch die zahlreichen Dates hatte.

________________________________________________________________
Keiko Higurashi: http://i35.servimg.com/u/f35/17/35/47/91/11841610.jpg
Alice Müller: http://i35.servimg.com/u/f35/17/35/47/91/pic_1310.jpg

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